Handspinngilde e.V. Handspinngilde e.V.

Ablauf

Mit dem “Handspinngilde Zertifikat” möchten wir eine strukturierte Bearbeitung des Themas Handspinnen im deutschsprachigen Raum anbieten, damit das bereits jetzt nur noch fragmentarische Spinnwissen wieder systematisch erfaßt und vor dem Vergessen bewahrt wird. Weiterhin möchte die Handspinngilde auf diesem Weg Kursleiter ausbilden, die die Kunst des Handspinnens zukünftig kompetent und flächendeckend weiter geben können.

Aufnahmeprüfung

Ab Juni 2014 haben wir für alle neuen Teilnehmer unseres Spinnzertifikats eine Aufnahmeprüfung eingeführt. Dafür gelten folgende Anforderungen:

  • 1 Strang (20m) im langen Auszug spinnen
  • 1 Strang (20m) im kurzen Auszug spinnen
  • Inklusvive Dokumentation wie sie bei den weiteren Hausaufgaben auch gefordert wird, es soll eigenes Material verwendet werden.

Voraussetzungen

Für das „Handspinngilde Zertifikat“ werden ausschließlich Mitglieder des Vereins zugelassen.

Gegen Zahlung der Aufwandsentschädigung werden die Aufgaben und die Materialpackung zugeschickt. Die Hausaufgaben können dann in einem beliebigen Zeitraum und in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden. Die ausgearbeiteten Hausaufgaben mit der entsprechenden Dokumentation werden dann blockweise eingesand. Die Bewertung der Hausaufgaben erfolgt mindestens einmal im Jahr, voraussichtlich auf dem jährlichen Spinntreffen im Oktober..

Für die Beurteilungen erhebt die Handspinngilde eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 Euro je Block.

Die Aufgaben sollten spätestens 4 Wochen vor dem Bewertungstermin abgeliefert werden. Anschrift dazu bitte erfragen. Portokosten zahlt der Einsender.

Themenblöcke

Die Ausbildung umfaßt folgende Themenblöcke:

  • Spinntechnik, Vorbereitung, Werkzeuge
  • Fasern, Faserkunde
  • Themenkreis Farbe
  • Zusammenhänge
  • Zertifikat Abschlußarbeit

Dokumentation

Ein ganz wichtiger Punkt auf dem Weg zum Zertifikat ist die Dokumentation der Arbeiten. Die Dokumentation wird zu einem großen Anteil auch bewertet. Es sollten nicht nur die Vorgehensweisen, sondern auch die Überlegungen, die zum eigenen Ergebnis geführt haben mit festgehalten werden, damit der Leser der Dokumentation generell weis, warum diese Lösung, bzw. die Technik gewählt worden ist. Also generell nicht nur das „Wie“, sondern vor allem auch das „Warum“ beschreiben. Es sollten alle Informationen vorhanden sein, damit anhand der Dokumentation das Garn / Projekt / Färbung… nachgearbeitet werden kann.

Die Beschreibungen, Fasern, Stränge, gefärbte Wolle, oder die zu erstellenden Projekte sind auf einem dickeren Faltblatt zu befestigen. Dazu wird am besten ein A3-Karton von der Mindeststärke 220 g einmal gefaltet und gelocht, daß das Blatt in einem A4-Ordner archiviert werden kann. Die Farbwahl sollte möglichst neutral sein, damit die Stränge gut zur Geltung kommen und dann auch für alle Hausaufgaben beibehalten werden.

Noch mehr Informationen dazu findet Ihr unter der FAQ "Wie soll ich die Dokumentation aufbauen?"