Handspinngilde e.V. Handspinngilde e.V.

Kurs 8: Sprang filigranes Flechten auf dem Webrahmen

Die Wiederentdeckung einer uralten Textiltechnik

Samstag, 1.10., 9-12 Uhr
3 Stunden / 21 €
wird noch festgelegt

Beim Sprang handelt es sich um eine Flechttechnik, die man auch als Weben ohne Schussfaden oder als Flechten von Kettfäden in einem Rahmen umschreiben könnte. Sprang ist eine schon seit der Jungsteinzeit bekannte Technik. Berühmt sind vor allem die beiden Haarnetzfunde aus der nordeuropäischen Bronzezeit (Fundorte Borum Eshoj und Skrydstrup). Aber auch im koptischen Ägypten und im prähistorischen Peru war die Technik bekannt. Die entstehenden Stoffe können sehr dicht oder aber auch weitmaschig und netzartig gearbeitet sein. In diesem Kurs erlernen wir die Grundtechniken des Sprang.

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Alle benötigten Materialien bringt die Kursleiterin mit, es kann jedoch gerne eigenes Garn (auch Reste) verwendet werden. Dieses sollte eher glatt (keine raue Wolle oder Flauschgarn) und nicht zu dünn sein. Häkelgarn oder Schulgarn aus Baumwolle sind gute Anfänger-Materialien.

Arbeitsmaterialien (Rahmen und Trennstäbe in ausreichender Anzahl, sowie Garne und Scheren) sind vorhanden und werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ulrike Claßen-Büttner

Mein Name ist Ulrike Claßen-Büttner, ich bin Archäologin und habe schon während des Studiums meine ersten Filzkurse gegeben. Im Laufe der Zeit sind andere historische Textiltechniken dazu gekommen, sowohl theoretisch (begonnene Doktorarbeit, zur Zeit aber Babypause) als auch praktisch (Kurse und Vorträge). Ich habe eine Ausstellung und ein Buch zur Geschichte des Spinnens gemacht, und ein Buch zum Nadelbinden publiziert.