CD-Spindel (1)

CD-Spindel (1)

“traditionelle” Bauweise

… sofern man bei dieser doch modernen Materialauswahl schon von Tradition reden darf.

Hier rechts im Bild 2 CD-Spindeln mit ganz einfachen Schäften mit Schraubhaken, links eine Hochwirtel- und rechts eine Tiefwirtelspindel. Natürlich lassen sich auch andere Schaftformen (siehe Teil 1) zusammen mit CDs verwenden.

Der Wirtel besteht nun aus einer oder zwei übereinandergelegten CDs (je nachdem, wie schwer man seine Spindel mag).

Der Knackpunkt ist nun die Verbindung von Schaft und CD. In der „traditionellen“ Bauweise wird hierzu eine Kabeldurchführungstülle aus schwarzem Gummi von nebenstehender Form verwendet. Passend für das Loch in der CD und einen 8mm dicken Schaft ist ein „Gummi-Nupsi“ (wie ich die Teile gerne nenne) mit den Maße (AxBxCxD in mm) von 8 x 14 x 18 x 1
Diese gibt es z.B. bei Conrad unter der Bestell-Nr. 526959-62

 Wenn man nur eine CD verwendet, kann unter Umständen der Wirtel etwas zu lose sitzen. Um dies zu beheben, wickelt man einen stabilen Faden (z.B. Sternzwirn) stramm in die Rille (D) des Gummi-Nupsis.

Bitte verwendet zum CD-Spindelbau nur CDs, die wirklich nicht mehr gebraucht werden wie z.B. Werbe-CDs gewisser Internetanbieter und besser nicht die Lieblings-CDs des großen Bruders.

Bei versehentlichen „Freiflugversuchen“ bei Fadenrissen kommt es schon mal vor, dass der CD-Wirtel einen Knacks abkriegt. Auch beim Transport kann er in Mitleidenschaft gezogen werden, weswegen ich diese meist in auseinandergebauten Zustand transportiere.

AutorIn: Dagmar Gaber