| Während die Inkas noch die Vikunjas zur Schur einfingen und anschließend wieder freiließen, wurden sie später deswegen getötet, so dass das Vikunja heute zu den gefährdeten Arten zählt und unter Schutz des Washingtoner Artenschutzabkommens steht. |
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Da sich die Bestände durch den Schutz leicht erholt haben, gibt es mittlerweile vereinzelte Sondergenehmigungen zur Nutzung der Vikunjafasern, bei denen die Vikunjas wie zur Inkazeit geschoren u. anschließend wieder freigelassen werden.
Ebenso gibt es vereinzelte Versuche Vikunjas gezielt zu züchten und mehr oder minder in freier Wildbahn zu halten. Dies sowie auch die Nutzung und der Verkauf der Fasern stehen aber unter strengen Kontrollen.
Vikunjafasern sind dementsprechend wertvoll und schwer zu beschaffen und man sollte unbedingt darauf achten, dass diese oder sonstige Vikunjaprodukte aus genehmigten und kontrollierten Vikunjaprojekten und nicht von gewilderten Tieren stammt.