Kokosfaser

Wer meint Kokosfaser unbedingt per Hand verspinnen zu wollen sollte sich gute Handschuhe anschaffen. Die Fasern sind nämlich, wenn sie geliefert werden SEHR hart, steif und oft fest miteinander verbacken. Normalerweise wird Kokosfaser industriell verponnen und das kann von mir aus auch gerne so bleiben, ich zumnidest werde es nach dem einem Versuch nie wieder tun!

Also: Kokosfaser trocken zu verspinnen produziert da ca. 10 min Blasen an den Händen (Oder Splitter im Finger) und einen Haufen Staub auf dem Fußboden. Macht man die Kokosfaser nass wird man rasch merken das sie kaum Wasser aufnimmt und sich nahezu wasserabweisend verhält (vielleicht ist sie deshalb so beliebt für Fussmatten?) Also auch ein Einweichen mit anschließendem Spinnversuch gestaltete sich schwierig. Lässt man die Fasern aber 2-3 Tage in Wasser oder nimmt kochendes Wasser, werden sie etwas weicher und reißen dann dafür beim Spinnen ständig....Also ich habe fürs Faserbuch versucht ein paar Meter zu spinnen aber nach ca. 50cm genervt aufgegeben.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es auch unerschrockene hier denen dazu noch etwas einfällt

Text: Anja Berger