Guanako
Auch dem Guanako erging es später nicht viel besser,als dem Vicunja, da dessen Gebietsansprüche mit der Ausweitung des Weidelandes für Schafe in Konkurrenz stand. Deshalb ist die Zahl der Guanakos heute auf nur 1% der früheren Population geschrumpft. Während zur Inkazeit und später das Guanako wegen seines Fleisches geschätzt und gejagt wurde, stammen erste Überlegungen zur Nutzung der Guanakofasern erst aus heutiger Zeit. Die Feinheit und Eigenschaften der Fasern der Unterwolle entsprechen ungefähr dem des Kaschmirs und es wird dementsprechend genauso versponnen und verwendet.
Während bei Lama und Alpaka verschiedenfarbige Tiere vorkommen ist das Fell von jungen Guanakos hell bis honigfarben und verändert sich zu einem warmen, karamellfarben Farbton bis es ausgewachsen ist.